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Bastelideen
 
Auf dieser Seite möchte ich einfach kurz die wichtigsten Sachen zum Thema „Rennmäuse“ erläutern. Bei weiteren Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.
 
Steckbrief
 
Name: Mongolische Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus)
Grösse: 8-13 cm und dazu noch der Schwanz, der auch noch einmal so lange ist
Alterserwartung: in Gefangenschaft etwa 3-4 Jahre
Ursprung: Sie kommt Ursprünglich aus den Steppen, Halbsteppen und Wüstengebieten der Mongolei
 
Unterbringung
 
Die Rennmäuse können in Aquarien, Terrarien oder Gitterkäfigen gehalten werden. Der Vorteil von Aquarien und Terrarien ist, dass sie sich viel einfacher waschen lassen, auch stören die Gitter nicht, wenn man die Tiere beobachten will. Das nervige Nagen an den Gittern gibt es nicht und man kann den Käfig höher mit Einstreu füllen damit die Rennmäuse besser Gänge buddeln können.
Natürlich gibt es auch Nachteile. Eine Vorrichtung für eine Trinklasche an einem Terrarium oder Aquarium zu befestigen ist viel schwerer als an einem Gitter.
Die Grösse des Käfigs:
Für zwei Tiere = Ein Käfig, 30 cm mal 55 cm
Für bis zu fünf Tieren = Zwei Käfige, je 30 cm mal 55 cm
Für bis zu neun Tieren = Drei Käfige, je 30 cm mal 55 cm
Für bis zu fünfzehn Tiere = Drei Käfige, je 40 cm mal 60 cm
 
Der Käfig sollte mit Einstreu (Sägemehl, Stroh, Heu, Holzschnitzel...) eingerichtet sein. Zudem sollte ein Behälter mit Sand da sein, eine Flasche oder ein Gefäss mit Wasser und ein Futternapf. Zusätzlich kann man noch einen „Knabberstein“ anbringen, dass die Nager ihre Zähne abwetzen können. Zur Beschäftigung sollten immer genügend Äste, Grünzeug, Pappkarton, Zweige, Holz und noch weitere ähnliche Sachen vorhanden sein. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Beachten sie einfach, dass die Gegenstände nicht mit Nägeln, Draht, oder Leim gemacht sind, die Rennmaus kann sich schnell verletzen oder denn giftigen Leim fressen.
 
Pflegeplan
 
Die Pflege der Rennmäuse ist nicht gross. Aber es gibt einige Sachen die zu beachten sind.
 
Tägliche Pflege:
Rennmäuse nachzählen, sind alle Tiere vorhanden und sind sie gesund, gibt es irgendwelche Veränderungen?
Käfig kontrollieren, ist alles fest verschlossen, können die Rennmäuse nicht irgendwo entfliehen?
Futter kontrollieren, ist noch genügend Futter vorhanden, hat es irgendwo Feuchtfutter vom Vortag, das man      entfernen muss?
Wasser kontrollieren, ist das Wasser noch frisch? Wasser in Napf, dann muss das Wasser sicher alle zwei Tage gewechselt werden, in der Flasche reicht es all halbe Woche oder jede Woche einmal.
Ist genügend Nagematerial vorhanden?
 
Wöchentliche Pflege:
Einstreu kontrollieren, entfernen sie grobe Verunreinigungen. Füllen sie nötigenfalls Nistmaterial nach.
Gönnen sie den Mäusen Freilauf
 
Monatliche Pflege:
Reinigen sie den Käfig und die Zubehör ungefähr einmal im Monat.
 
Futter
 
Grünfutter deckt ein grosses Gehalt am Feuchtigkeitsbedarf, trotzdem sollte man schauen, dass immer nur frisches Grünfutter im Käfig ist. Besonders geeignet sind: Möhren (auch mit Kraut), Gurken, Äpfel, Birnen, Salat, Himbeeren, Brombeeren (nicht erschrecken wenn die Maus eine rote Schnauze hat), Löwenzahn (am besten aus dem eigenen Garten und unbelastet von irgendwelchem Dünger), Hasel- und Baumnüsse (nicht zu viel) ...
Auch können sie Zweige von Obstgehölz zum Nagen und Fressen geben. Auch Weide, Birke, Haselnuss, Buche und Ahorn ist beliebt. Anderes sollte man nicht geben, weil es giftig sein könnte.
Die Hauptnahrung besteht aber aus Körnerfutter. Da kann man auch ein gewöhnliches billiges Kaninchen-Hamster-Meerschweinchenfutter vom Grossverteiler nehmen.
Zwischendurch kann man den Rennern auch Leckerbissen wie Nüsse, Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen füttern. Diese sollte man aber nur zum Verwöhnen oder Handzahm machen gebrauchen.